Therapeutische Gruppen

 

Transparenz im Medikamentenmarkt

Die Schweizer Pharmabranche veröffentlicht auf dieser Website die Fabrikabgabepreise der kassenpflichtigen Medikamente, um Transparenz zu schaffen bei den kassenpflichtigen Arzneimitteln der Spezialitätenliste (SL). Nebst den vom Bundesamt für Sozialversicherung festgelegten Publikumspreisen können neu auch die Fabrikabgabepreise für SL-Medikamente abgerufen werden.

"Das ist unser Beitrag zur Transparenz im Medikamentenmarkt. Wir legen offen dar, wieviel der Hersteller vom Verkaufspreis eines Arzneimittels erhält und wie hoch der Anteil ist für den Vertrieb und die Abgabe," meint dazu Thomas Cueni, Generalsekretär der Interpharma*. Die Pharmabranche kommt damit einem immer wieder geäusserten Wunsch der Öffentlichkeit entgegen. Thomas Cueni: "Es ist wichtig und richtig, dass das Publikum und die Betroffenen wissen, wer wieviel an den Medikamenten verdient".

Mit der Anfang 2001 in Kraft getretenen Revision des Krankenversicherungsgesetzes wurde die leistungsbezogene Abgeltung bei der Medikamentenabgabe (LOA) eingeführt. Auch die Berechnung des Fabrikabgabepreises für vergütungspflichtige Medikamente wurde auf eine neue Basis gestellt. Der Systemwechsel führte dazu, dass tiefpreisige Medikamente leicht verteuert, während hochpreisige wesentlich günstiger wurden.

*Interpharma ist der Verband der forschenden pharmazeutischen Unternehmen der Schweiz. Ihre Mitglieder sind: Novartis, Roche, Serono, Actelion und Vifor.

Homepage: www.sl-preise.ch

Für weitere Auskünfte:
Interpharma, Kommunikationsstelle
Petersgraben 35, 4003 Basel
Telefon: 061 / 264 34 34, Fax: 061 / 264 34 35
Homepage: www.interpharma.ch
E-Mail:info@interpharma.ch

 


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